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Škoda Auto Autoverkauf GmbH
Brunnenweg 15
D-64331 Weiterstadt
Telefon: 06150/133-0 Telefax: 06150/133-199
Škoda Auto der drittälteste Automobilhersteller der Welt
Die Technik-Geschichte der Marke Škoda ist geprägt von höchster
Handwerkskunst und genialem Ideenreichtum. Eine Grundlage, die seit über 100
Jahren ausgebaut und verfeinert wurde und bis heute bei jedem neuen Škoda zu
spüren und erleben ist.
Begannen die Gründerväter Laurin & Klement ursprünglich mit dem Fahrradbau, so
führten sie schon 1899 ihr neu entwickeltes Motorrad der begeisterten Presse
vor. Hierbei zeigte sich die richtungsweisende Denke. Nicht der Motor wurde wie
sonst üblich auf ein vorhandenes Fahrrad gebaut, sondern ein neuer Rahmen wurde
um den Motor herum konstruiert, um die Fahreigenschaften durch den tieferen
Schwerpunkt zu verbessern.
Das erste Automobile aus Mladá Boleslav trieb 1905 ein wassergekühlter
2-Zylinder Motor in V-Konfiguration an. Keine 24 Monate später fuhr man mit
einem der ersten 8-Zylinder Motoren Kontinentaleuropas zum Pariser
Automobilsalon.
Škoda Firmengeschichte
1895: Vom Fahrrad zum Motorrad
In der Woche vor Weihnachten 1895 nahmen der Mechaniker Václav Laurin
und der Buchhändler Vaclav Klement in Mladá Boleslav die Produktion
von Fahrrädern auf. Diese wurden in der damals national geprägten
Atmosphäre des ausgehenden 19. Jahrhunderts "Slavia" genannt. Wenige
Jahre später, 1899, begann die Firma Laurin & Klement mit der
Herstellung von Motorrädern, die bis nach England exportiert wurden.
Schon 1904 stellte man ein leistungsstarkes 4-Zylinder Motorrad mit
570 ccm vor. Zahlreiche internationale Rennsiege begründeten den guten
Ruf der Firma, darunter die offizielle Weltmeisterschaft im Jahre
1905. Gleichzeitig wurden L&K Motorräder in Autoverkauf in
Lizenzfertigung nachgebaut. |
1905: Die ersten Automobile
Nach ersten Versuchen um die Jahrhundertwende, erfolgte im Jahre 1905
dann die Fertigung von Automobilen. Das erste Fahrzeug, die Voiturette
A, war der Beginn einer wahren Produktoffensive. 1907 bot man schon 9
verschiedene Modelle an, vom kleinen V2-Zylinder PKW über einen
4-Zylinder Rennwagen bis hin zu Transportern und Omnibussen.
Gleichzeitig wurde der erste Straßen 8-Zylinder mit 4,9 Liter Hubraum
entwickelt und die Firmengründer wandelten das Famillienunternehmen in
eine Aktiengesellschaft um,Die AG wuchs zum größten
Automobilhersteller im Kaiserreich Österreich-Ungarn, die Fahrzeuge
wurden darüber hinaus in die ganze Welt exportiert. |
1925: Die Fusion mit Škoda
In den zwanziger Jahren war die Produktion auf zahlreiche PKW- und
LKW-Typen, Busse, Flugzeugmotoren und landwirtschaftliche Maschinen
angewachsen. Zur weiteren Stärkung der Marktposition fusionierte das
Unternehmen 1925 mit den Škoda-Werken aus Pilsen. Fahrzeuge mit 4-, 6-
und 8-Zylindern entstanden unter dem neuen, gemeinsamen Firmen-Logo
Škoda. Schon 1930 wurde die Produktion von Automobilen im Rahmen des
Škoda-Konzerns als selbständige Automobilindustrie-Aktiengesellschaft
(ASAP) ausgegliedert. Mit den Fahrzeugtypen Popular, Rapid, Favorit
und Superb schaffte man ab 1934 eine neue, erfolgreiche
Fahrzeuggeneration mit modernem Zenralrohrrahmen-Chassis, OHV-Motoren
und verfeinerte Technik. Diese Entwicklung wurde durch den Zweiten
Weltkrieg unterbrochen, der das zivile Herstellungsprogramm zum
Erliegen brachte. Neben der Herstellung einzelner Waffenteile wurden
hauptsächlich verschiedene Arten von Kübelwagen, 4-Rad angetriebene
Geländewagen sowie die schweren Schlepper RSO montiert. |
1946: Der Neuanfang
1946 wurde das Unternehmen als AZNP Škoda (Volkseigener Betrieb)
verstaatlicht. Mit dem Typ 1200 stellte man schon 1952 den ersten PKW
mit neuartiger Ponton-Karosserie vor, ein Designmerkmal, welches sich
Ende der 50er Jahre europaweit durchsetzte. Mit den PKW- und
Kombi-Modellen Octavia und der Cabriolet Variante Felicia und ihren
Vorgängern hatte man ab 1955 den bis dahin meistverkauftesten Škoda im
Programm. Mit dem Octavia TS, dessen Doppelvergaseranlage schon
serienmäßig 55 PS aus 1,2 Liter Hubraum mobilisierte, konnten viele
Rennen und Rallyes gewonnen werden. Dem Trend der Zeit folgend,
stellte man 1964 die Heckmotor-Limousine 1000 MB vor. Obwohl die
Heckmotorfahrzeuge internationale Rallyeerfoge sicherten, war die
Technik Mitte der 70er Jahre gegenüber weiterentwickelten, westlichen
Modellen nicht mehr voll wettbewerbsfähig. Dies änderte sich
schlagartig durch die Einführung der Fahrzeugreihe Favorit im Jahre
1987, von deren Varianten mehr als eine Million Fahrzeuge hergestellt
wurden. |
1991: Zusammenschluß mit VW
Nach der politischen Wende im Jahre 1989 nahm Škoda in Mladá Boleslav
unter neuen marktwirtschaftlichen Bedingungen die Suche nach einem
starken ausländischen Partner auf, um das Unternehmen langfristig
abzusichern und wieder international wettbewerbsfähig zu machen. Im
Dezember 1990 entschied sich die tschechische Regierung für
VOLKSWAGEN. Am 16. April 1991 nahm das neue Gemeinschaftsunternehmen
als Škoda automobilova a. s. seine Tätigkeit auf und wurde neben VW,
Audi und Seat zur vierten Marke des Konzerns. Seit 1991 ist auch der
in Weiterstadt ansässige deutsche Importeur, die ŠkodaAuto Autoverkauf
GmbH auf dem Markt präsent und seit 1995 hundertprozentige Tochter von
ŠkodaAuto a.s. Von internationaler Kooperation und neuem
wirtschaftlichen Denken getragen, setzten seitdem umfangreiche
Modernisierungsmaßnahmen in Management, Marketing, Produktentwicklung
sowie in den Fertigungsabläufen ein. So konnte die bisherige
Modellreihe 1994 durch den ŠkodaFelicia ersetzt werden, der
hinsichtlich Qualität und Styling internationalen Maßstäben
entspricht. Am 14. Februar 1995 erfolgte die Grundsteinlegung in Mladá
Boleslav für die Produktionsstätte des zukünftigen
Mittelklasse-Modells. |
1996: Škoda in neuen Dimensionen, mit dem
Einstieg in die Mittelklasse
Ende April 1996 konnte die Herstellung des millionsten
Škoda-Fahrzeugs seit dem fünfjährigen Bestehen des
Gemeinschaftsunternehmens gefeiert werden. Gleichzeitig erfolgte mit
dem Modell Octavia die Etablierung einer zweiten Modell-Linie in der
Mittelklasse und der Aufbau einer dafür notwendigen und nach
modernsten Gesichtspunkten gestalteten Montagehalle (modulare Fabrik).
1998: Škoda produziert zum ersten Mal 400.000 Fahrzeuge
In 1998 produziert Škoda zum ersten Mal über 400.000 Fahrzeuge die in
70 Länder weltweit exportiert werden. Mit dazu beigetragen hat das
Erfolgsmodell Octavia, das 1998 um eine Kombiversion und 1999 um einen
4x4 ergänzt wurde. Škoda investierte in ein neues Forschungs- und
Entwicklungszentrum und baute ein modernes Ersatzteilelager. Weitere
Investitionen in ein Motorenwerk und ein Kundenzentrum folgten. Über
seine knapp 700 Händler- und Werkstattstützpunkte hat ŠkodaAuto
Autoverkauf zwischen den Jahren 1997 und 1999 die Absatzzahlen fast
verdreifacht. Mit dem neuen Fabia bewies die Marke Škoda im Jahre 2000
erneut, dass sie qualitative hochwertige, technisch anspruchsvolle und
im modern Design gehaltene Fahrzeuge baut. Der Fabia wurde sofort mit
dem Goldenen Lenkrad ausgezeichnet. |
1999/2000: Ein Goldenes Lenkrad für den Fabia
Heute umfasst das Modellprogramm von ŠkodaAuto die Baureihen Felicia,
Octavia und Fabia. Über seine 630 Händler- und Werkstattstützpunkte
hat ŠkodaAuto zwischen den Jahren 1997 und 1999 die Absatzzahlen in
Autoverkauf fast verdreifacht. Für das Jahr 2000 wird der Verkauf von
72.000 Fahrzeugen und damit ein Marktanteil von zwei Prozent
angestrebt. Aber drückt sich der Erfolg von ŠkodaAuto nur in Zahlen
aus? Mitnichten! Der Fabia, der schon auf der modernsten A0-Plattform
des Volkswagen Konzerns steht, wurde bereits mit dem Goldenen Lenkrad
ausgezeichnet. Und das Škoda trotz aller Erfolge seine Herkunft nicht
vergessen hat, zeigt sich am Spitzenmodell des Octavia. Es trägt den
Namen, mit dem alles angefangen hat: Laurin & Klement. |
2001: Drei Baureihen, mehr Sicherheit und
mehr Komfort
In 2001 umfasst das Modellprogramm von ŠkodaAuto die Baureihen Fabia,
Octavia und den neuen Wagen für die gehobene Mittelklasse, den Superb.
Für jeden Geschmack ist vom schicken Kleinwagen über die bewährte
Mittelklasse Limousine und Kombi bis zu dem Wagen für gediegene
Ansprüche alles im Programm. Heute steht vermehrt das Thema Sicherheit
und Komfort im Vordergrund. ABS ist bei allen in Autoverkauf
ausgelieferten Modellen serienmäßig. ESP, das Electronic Stability
Program, sorgt wahlweise für mehr Kurvenstabilität. Die passive
Sicherheit wurde auf ein Höchstmass perfektioniert und erhielt 4 von 5
möglichen Sternen im Euro NCAP Crashtest. Optionale Klimaanlagen
sorgen für eine stressfreie Raumtemperatur und gekühlte Staufächer
auch schon im Kleinwagen Fabia. Die Allradantriebs-Probleme der
Vergangenheit löst Škoda beim Octavia 4x4 mit dem Einbau der
Haldex-Kupplung: mit dieser elektronischen Lamellenkupplung wird der
zusätzlich auf die Hinterräder übertragenen Drehmoment automatisch in
kürzester Reaktionszeit variabel den jeweiligen Fahrbahneigenschaften
angepasst. Das Škoda trotz aller Erfolge seine Herkunft nicht
vergessen hat, zeigt sich am Spitzenmodell des Octavia. Es trägt den
Namen, mit dem alles angefangen hat: Laurin & Klement. |
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